Erste Hilfe für Ihre Katze

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Katzen verbergen Schmerzen, und Stress verschlechtert ihren Zustand zusätzlich. Fassen Sie sie behutsam und in ruhiger Umgebung an, notfalls in ein Handtuch gewickelt. Diese Handgriffe stabilisieren das Tier, bis der Tierarzt übernimmt.

Eine verletzte Katze anfassen

Wickeln Sie sie in ein Handtuch (sogenannte Burrito-Technik), um sie zu fixieren, ohne sie zu verletzen: Das verhindert Kratzer und beruhigt sie. Drücken Sie niemals auf den Brustkorb und lassen Sie den Kopf frei.

Atemnot

Eine Katze, die mit offenem Maul atmet, deren Bauchdecke pumpt oder die in Sphinxhaltung sitzt und sich nicht auf die Seite legen kann, ist in Lebensgefahr (Asthma, Erguss, Ödem).

Setzen Sie sie keinem Stress aus und zwingen Sie sie zu nichts: Bringen Sie sie ruhig in ihre Transportbox und fahren Sie sofort zu einer Praxis, die Sauerstoff geben kann.

Wunde, Biss und Blutung

Drücken Sie behutsam mit einem sauberen Tuch. Katzenbisse infizieren sich schnell und bilden Abszesse: Auch eine kleine Wunde gehört in tierärztliche Behandlung.

Häufige Vergiftungen bei Katzen

Mehrere alltägliche Substanzen sind für Katzen besonders gefährlich und mitunter tödlich. Lösen Sie kein Erbrechen aus und fahren Sie mit der Verpackung sofort zum Tierarzt.

  • Lilien (die ganze Pflanze, auch der Blütenstaub): schwere Nierenschädigung.
  • Frostschutzmittel (Ethylenglykol): Wenige Tropfen genügen.
  • Paracetamol: giftig und bei Katzen absolut verboten.
  • Permethrin (Flohmittel für Hunde): niemals bei einer Katze anwenden.

Hitzschlag

Seltener als beim Hund, aber ebenso ernst. Bringen Sie die Katze in den Schatten, kühlen Sie sie schrittweise mit lauwarmem Wasser ab und suchen Sie unverzüglich eine Praxis auf.

Sturz aus großer Höhe

Nach einem Sturz (sogenanntes Hochhaussyndrom) kann eine Katze auch ohne sichtbare Wunde einen Kieferbruch, eine Gaumenspalte oder eine Brustkorbverletzung haben. Eine tierärztliche Kontrolle ist zwingend.

Diese Angaben sind allgemeiner und informativer Natur: Sie ersetzen keine tierärztliche Untersuchung. Wenden Sie sich im Zweifels- oder Notfall sofort an Ihre Tierarztpraxis oder an den tierärztlichen Notdienst.

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